PPWR-Modul der greenable Product Sustainability Platform

PPWR-Software für Verpackungsdaten und Konformitätsnachweise

Verpackungen und Verpackungssysteme strukturiert abbilden, Lieferantendaten und Nachweise einholen sowie technische Dokumentationen und Konformitätserklärungen erstellen.

PPWR: Die wichtigsten Fristen im Überblick:

Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR, Verordnung (EU) 2025/40) ist seit Februar 2025 in Kraft. Der Großteil der Vorgaben gilt ab dem 12. August 2026 unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten – ohne nationale Umsetzung. Betroffene Unternehmen sollten jetzt beginnen, Verpackungsdaten strukturiert zu erfassen.

Februar 2025

PPWR tritt in Kraft
(Übergangsfrist läuft)

12. August 2026

Zentrale Pflichten für Wirtschaftsakteure, darunter Rollenklärung, Konformitätsbewertung, technische Dokumentation und EU-Konformitätserklärung, werden relevant.

2027–2030

Stufenweise weitere Anforderungen, u. a. Recyclingfähigkeits-Grade und Rezyklatanteile

Was Unternehmen jetzt vorbereiten sollten

Auch wenn einzelne Anforderungen erst später greifen, müssen die dafür notwendigen Daten, Zuständigkeiten und Nachweise frühzeitig aufgebaut werden. Dazu gehören insbesondere strukturierte Verpackungs- und Materialdaten, Lieferanteninformationen, Rollen und Verantwortlichkeiten sowie Prozesse für technische Dokumentationen und Konformitätserklärungen.

  • Verpackungen und Verpackungshierarchien erfassen
  • Rollen und Verantwortlichkeiten bestimmen
  • Materialdaten und Lieferantennachweise einholen
  • Dokumentations- und Konformitätsprozesse aufbauen

So unterstützt greenable bei der PPWR-Umsetzung

Mit der PPWR-Software der greenable Product Sustainability Platform bilden Sie Verpackungen, Materialien, Lieferanten und Nachweise in einer gemeinsamen Datenstruktur ab. So entsteht aus verteilten Informationen ein nachvollziehbarer Prozess für Dokumentation, Konformität und weitere Datenausleitungen.

1. Rollen und Verantwortlichkeiten bestimmen

Erfassen Sie, in welcher Rolle Ihr Unternehmen für eine Verpackung handelt, beispielsweise als Erzeuger, Importeur, Händler oder Befüller. Daraus lassen sich die relevanten Aufgaben und benötigten Informationen ableiten.

2. Verpackungen strukturiert aufbauen

Modellieren Sie einzelne Verpackungskomponenten sowie vollständige Verpackungssysteme aus Primär-, Sekundär- und Transportverpackungen. Materialien, Gewichte, Lieferanten und Produktbezüge werden direkt zugeordnet.

3. Lieferantendaten und Nachweise einholen

Fragen Sie fehlende Material-, Stoff- und Rezyklatdaten gezielt bei Ihren Lieferanten an. Prüfberichte, Zertifikate und weitere Nachweise werden zentral erfasst und den jeweiligen Verpackungen oder Komponenten zugeordnet.

4. Datenlücken und Handlungsbedarf erkennen

Überblicken Sie, welche Angaben und Dokumente bereits vorliegen und wo noch Informationen fehlen. So werden offene Punkte frühzeitig sichtbar und können gezielt bearbeitet werden.

5. Dokumente und Datenausleitungen erstellen

Nutzen Sie die strukturierten Daten als Grundlage für technische Dokumentationen, Konformitätserklärungen, Kennzeichnungsinformationen etc.

Verpackungsstruktur

Verpackungen mit allen Komponenten strukturiert abbilden

Bilden Sie Primär-, Sekundär- und Transportverpackungen sowie deren einzelne Komponenten in einer nachvollziehbaren Hierarchie ab. Materialien, Gewichte, Lieferanten und Produktzuordnungen werden direkt mit der jeweiligen Verpackungsebene verknüpft.

Lieferantenanfrage

Fehlende Verpackungsdaten gezielt bei Lieferanten anfragen

Fordern Sie Materialzusammensetzungen, Stoffinformationen, Prüfberichte und weitere Nachweise direkt bei den zuständigen Lieferanten an. Eingehende Angaben werden zentral erfasst und den passenden Materialien oder Verpackungskomponenten zugeordnet.

PPWR Datenpunkte

Offene Daten und Nachweise frühzeitig erkennen

Behalten Sie den Überblick darüber, welche Informationen bereits vorhanden sind und wo noch Handlungsbedarf besteht. Rollenabhängige Anforderungen und Statusanzeigen helfen dabei, fehlende Daten und Dokumente gezielt nachzuverfolgen.

Verpackungssystem

Technische Dokumentationen und Konformitätserklärungen erstellen

Nutzen Sie die strukturierten Verpackungs-, Material- und Nachweisdaten als Grundlage für technische Dokumentationen und Konformitätserklärungen. Dokumente werden auf dem jeweils gültigen Datenstand erstellt und bleiben durch Versionierung und zugeordnete Nachweise nachvollziehbar.

Verpackungsdaten für
PPWR, PCF und LCA nutzen

Die PPWR-Software ist Teil der greenable Product Sustainability Platform. Verpackungen, Materialien, Lieferanten, Nachweise und Produktzuordnungen werden in einer gemeinsamen Datenstruktur verwaltet und können auch in Product Carbon Footprints, LCA-Auswertungen und im Digitalen Produktpass einfließen. So entsteht keine isolierte PPWR-Datenbank, sondern eine belastbare Grundlage für unterschiedliche Anforderungen an Produkt- und Nachhaltigkeitsdaten.

 

Häufig gestellte Fragen zur PPWR

Regulatorik, Fristen und Details zur PPWR. Finden Sie hier auf Ihre Fragen eine Antwort!

Was ist die PPWR?

Die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation, Verordnung (EU) 2025/40) ist die neue EU-Verpackungsverordnung. Sie ersetzt die bisherige Verpackungsrichtlinie durch eine unmittelbar geltende Verordnung und regelt u. a. Materialanforderungen, Recyclingfähigkeit, Kennzeichnungspflichten und Nachweise für Verpackungen in der gesamten EU.

Ab wann gilt die PPWR?

Die PPWR gilt grundsätzlich ab dem 12. August 2026. Einzelne Anforderungen, etwa zur Recyclingfähigkeit, zu Rezyklatanteilen, Kennzeichnung und Wiederverwendung, greifen jedoch zu späteren Zeitpunkten oder nach ergänzenden Rechtsakten.

Wen betrifft die PPWR?

Betroffen sind alle Unternehmen, die Verpackungen in der EU in Verkehr bringen – unabhängig davon, ob sie selbst herstellen, importieren oder nur befüllen. Für Industrie- und Maschinenbauunternehmen mit komplexen Lieferketten bedeutet das insbesondere: Verpackungsdaten von Zulieferern müssen strukturiert erfasst und nachweisbar dokumentiert werden.

Welche Daten muss ich für die PPWR erfassen?

Im Kern: Verpackungsarten und -komponenten, Materialzusammensetzung, Gewichte, Lieferantennachweise und Zertifikate, jeweils verknüpft mit dem betroffenen Produkt. Diese Daten bilden die Grundlage für technische Dokumentationen und Konformitätserklärungen.

Was ist eine PPWR-Konformitätserklärung?

Mit der EU-Konformitätserklärung erklärt der Hersteller, dass die Verpackung die einschlägigen Anforderungen erfüllt. Grundlage dafür ist die technische Dokumentation mit den relevanten Verpackungsdaten, Bewertungen und Nachweisen.

Was gehört in die technische Dokumentation?

Die technische Dokumentation beschreibt die Verpackung, ihre Zusammensetzung und die angewendeten Bewertungsgrundlagen. Dazu können unter anderem Materialdaten, Konstruktionsinformationen, Prüfungen, Nachweise und die Begründung der Konformität gehören. Die konkreten Formate und Detailanforderungen werden teilweise noch durch weitere Rechtsakte konkretisiert.

Können mehrere Produkte dieselbe Verpackung nutzen?

Ja. Verpackungen und Verpackungskomponenten können zentral angelegt und mehreren Produkten oder Verpackungssystemen zugeordnet werden. Änderungen müssen dadurch nicht für jedes Produkt separat gepflegt werden.

Wie kann greenable bei der PPWR-Umsetzung unterstützen?

Die PPWR-Software von greenable unterstützt den gesamten Prozess von der Rollenbestimmung und Datenerhebung bis zur Erstellung technischer Dokumentationen und Konformitätserklärungen. Nutzen Sie die strukturierten Daten als Grundlage für technische Dokumentationen, Konformitätserklärungen, Kennzeichnungsinformationen und weitere Datenausleitungen.

PPWR-Pflichten ab 12. August 2026
Jetzt Verpackungsdaten strukturiert aufbauen?

Je früher Verpackungsdaten strukturiert erfasst sind, desto reibungsloser gelingt die Umstellung auf die neuen PPWR-Anforderungen. Lassen Sie uns unverbindlich besprechen, wo Sie stehen.

Bild Gründer
Dr.-Ing. Patrick Kölsch

CEO & Co-Founder