FairTools – Neue Werkzeuge für die Fertigung ohne Kobalt und Wolfram

7. August 2026
Forschung
Produktionswerkzeuge bestehen häufig aus Hartmetall auf Basis von Wolframkarbid und Kobalt. Beide Rohstoffe sind knapp und sowohl ökologisch als auch sozial kritisch. Besonders der Abbau von Kobalt steht aufgrund problematischer Arbeits- und Gesundheitsbedingungen seit Jahren in der öffentlichen Diskussion.
Während sich die Debatte bislang vor allem auf den Einsatz von Kobalt in Lithium-Ionen-Batterien konzentriert, wird seine Verwendung gemeinsam mit Wolframkarbid in industriellen Produktionswerkzeugen deutlich weniger betrachtet. Genau hier setzt das Forschungsprojekt FairTools an.
Forschungsansatz und Projektziele
Ziel von FairTools ist es, Wolframkarbid und Kobalt in industriell eingesetzten Werkzeugen so weit wie technisch möglich zu substituieren. Wo eine Substitution nicht möglich ist, sollen geschlossene Werkstoffkreisläufe etabliert werden.
Dafür werden bestehende Recyclingverfahren für Hartmetalle sowohl technisch als auch logistisch weiterentwickelt. Auf diese Weise soll der Bedarf an Primärmaterialien deutlich reduziert und der Materialeinsatz um mindestens 50 Prozent gesenkt werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.


