Digitaler Produktpass: Inhalte, Nutzen & Umsetzung

DPP Daten digital
Verfasst von
Patrick Kölsch
Verfasst am
5. Januar 2026
Kategorien
Wissen

Der Digitale Produktpass (DPP) wird zu einem zentralen Baustein der europäischen Nachhaltigkeits- und Industriepolitik. Mit der Ökodesign-Verordnung (ESPR) schafft die EU den regulatorischen Rahmen für produktbezogene Daten entlang des gesamten Lebenszyklus. Die konkreten Anforderungen an Inhalte und Datenpunkte werden schrittweise über delegierte Rechtsakte in nationales Recht überführt und sind produktgruppenspezifisch. Unabhängig von dieser Detailausgestaltung ist bereits heute klar: Die technische Umsetzung des Digitalen Produktpasses entscheidet darüber, ob Unternehmen regulatorische Anforderungen effizient erfüllen und gleichzeitig zukunftsfähige Datenstrukturen aufbauen können.

Im Kern geht es beim Digitalen Produktpass nicht um ein einzelnes Dokument, sondern um den standardisierten Austausch strukturierter Produktdaten über Unternehmens- und Systemgrenzen hinweg. Themen wie Interoperabilität, Datensouveränität, Zugriffskonzepte und die Anbindung bestehender IT- und OT-Systeme rücken damit in den Fokus. Initiativen wie Manufacturing-X oder Catena-X sowie Konzepte wie die Verwaltungsschale (Asset Administration Shell) zeigen, in welche Richtung sich die technische Architektur entwickelt.

Dieser Artikel beleuchtet, welche Inhalte gemäß ESPR aktuell vorgesehen sind und vor allem, wie der Digitale Produktpass technisch umgesetzt werden kann. Für eine regulatorische Einordnung des Digitalen Produktpasses empfehlen wir ergänzend den Überblicksartikel zum Digitalen Produktpass sowie unsere Detailseite zur Ökodesign-Verordnung (ESPR).

Warum die technische Umsetzung des Digitalen Produktpasses jetzt relevant ist

Auch wenn viele Detailfragen zum Digitalen Produktpass noch offen sind, besteht bereits heute hoher Handlungsdruck. Laut Institut der deutschen Wirtschaft haben lediglich 4% der Unternehmen Maßnahmen für den Digitalen Produktpass ergriffen. Diese Lücke betrifft neben dem Bewusstsein für regulatorische Anforderungen hauptsächlich die fehlenden technischen Grundlagen für konsistente, belastbare Produktdaten.

Die ESPR verfolgt das Ziel, Produktinformationen über den gesamten Lebenszyklus verfügbar zu machen und zwar von der Herstellung über Nutzung und Reparatur bis hin zu Recycling und Entsorgung. Dafür müssen Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammengeführt werden: aus PLM-, ERP-, MES- oder Nachhaltigkeitssystemen ebenso wie von Lieferanten und Partnern entlang der Wertschöpfungskette. Man erkennt schnell, dass ohne standardisierte Datenmodelle und interoperable Schnittstellen zwischen den Systemen der Datenaustausch kaum skalierbar ist.

Hinzu kommt, dass der Digitale Produktpass nicht als isolierte Insellösung gedacht ist. Er ist eng verknüpft mit weiteren regulatorischen und marktgetriebenen Initiativen, etwa zur CO₂-Bilanzierung (PCF), zur Lieferkettentransparenz oder zu sektoralen Datenräumen. Unternehmen, die die technische Umsetzung des DPP frühzeitig strukturiert angehen, schaffen damit eine zentrale Datenbasis, die weit über die reine Compliance hinaus nutzbar ist.

In Gesprächen mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen bekommen wir immer wieder die Frage gestellt, welche Informationen ein Digitaler Produktpass überhaupt abbilden soll und wie diese Daten technisch so organisiert werden können, dass sie sicher, aktuell und systemübergreifend verfügbar sind. Dies schauen wir uns im nächsten Abschnitt an.

Welche Inhalte ein Digitaler Produktpass gemäß ESPR abbilden kann

Die konkreten Inhalte des Digitalen Produktpasses werden nicht pauschal, sondern produktgruppenspezifisch über delegierte Rechtsakte zur ESPR definiert. Diese Rechtsakte legen fest, welche Informationen für welche Produktkategorien verpflichtend bereitzustellen sind und in welcher Form sie zugänglich gemacht werden müssen. Zum aktuellen Zeitpunkt existieren diese Vorgaben noch nicht vollständig, allerdings enthält die ESPR bereits eine strukturierte Auflistung von Datenkategorien, die als Grundlage für die Ausgestaltung des Digitalen Produktpasses dienen (ESPR, Artikel 5 – Ökodesign-Anforderungen).

Im Mittelpunkt stehen dabei Produktinformationen, die eine Bewertung von Umweltwirkungen, Ressourceneffizienz und Kreislauffähigkeit ermöglichen. Dazu gehören grundlegende Produktstammdaten wie Herstellerinformationen, Produktidentifikatoren oder Produktionsorte, die eine eindeutige Zuordnung und Rückverfolgbarkeit sicherstellen. Diese Informationen bilden die Basis für alle weiteren Datenebenen und müssen über den gesamten Lebenszyklus konsistent verfügbar bleiben. Zudem spielt insbesondere der Product Carbon Footprint eine zentrale Rolle. Er beschreibt die Treibhausgasemissionen eines Produkts entlang definierter Lebenszyklusphasen und wird zunehmend zur Voraussetzung für regulatorische Nachweise, Kundenanforderungen und sektorale Datenräume. Für die technische Umsetzung bedeutet dies, dass Emissionsdaten strukturiert, versionierbar und mit klaren System- und Lieferkettenbezügen hinterlegt werden müssen.

Ein weiterer in der ESPR hervorgehobener Bereich betrifft Informationen zu Materialien, Stoffen und chemischen Substanzen. Solche Angaben können insbesondere dann relevant werden, wenn Produkte Stoffe enthalten, für die bereits heute Informationspflichten aus bestehenden Regelwerken wie REACH oder CLP bestehen. Im Kontext des Digitalen Produktpasses dienen diese Daten vor allem als Grundlage für Bewertungen zur Reparierbarkeit, Wiederverwendung und Recyclingfähigkeit und verdeutlichen, dass der DPP nicht als statische Dokumentation, sondern als dynamische, über den Lebenszyklus fortschreibbare Datenstruktur gedacht ist.

Ergänzend dazu können nutzungs- und lebenszyklusbezogene Informationen Teil des Digitalen Produktpasses sein. Dazu zählen etwa Hinweise zur Reparatur, Demontage oder fachgerechten Entsorgung sowie Informationen zu Ersatzteilen oder Software-Updates. Diese Inhalte gewinnen insbesondere dann an Bedeutung, wenn der Digitale Produktpass nicht nur regulatorische Zwecke erfüllt, sondern aktiv in Marketing-, Service-, After-Sales- oder Kreislaufprozesse eingebunden wird. Eine solche Betrachtungsweise ermöglicht die Realisierung völlig neuer Geschäftsmodelle und schafft z.B. auch innovative Kontaktpunkte mit Ihren Kunden.

Entscheidend ist, dass diese unterschiedlichen Inhalte nicht isoliert, sondern in einem konsistenten Datenmodell zusammengeführt werden. Genau an dieser Stelle wird die technische Architektur des Digitalen Produktpasses relevant. Denn erst durch standardisierte Datenmodelle, klar definierte Schnittstellen und kontrollierte Zugriffsmechanismen lassen sich diese Informationen systemübergreifend bereitstellen und entlang der Wertschöpfungskette austauschen.

Im nächsten Abschnitt wird daher erläutert, wie der Datenaustausch im Digitalen Produktpass technisch organisiert ist und welche Rolle Standardisierung, Interoperabilität und Datensouveränität dabei spielen.

Wie der Datenaustausch im Digitalen Produktpass technisch organisiert ist

Damit der Digitale Produktpass seine Funktion erfüllen kann, müssen Produktinformationen unternehmens- und systemübergreifend austauschbar sein. Die ESPR adressiert dabei nicht einzelne IT-Systeme, sondern formuliert Anforderungen an die Verfügbarkeit, Struktur und Zugänglichkeit von Daten. Für die technische Umsetzung bedeutet das, dass der Fokus weniger auf der Erzeugung einzelner Datenpunkte liegt, sondern auf deren standardisierter Bereitstellung und kontrollierter Weitergabe.

Eine zentrale Rolle spielt hierbei die Standardisierung von Datenmodellen und Schnittstellen. Unterschiedliche Akteure entlang der Wertschöpfungskette, etwa Lieferanten, Hersteller, Servicepartner oder Behörden, müssen auf konsistente Informationen zugreifen können, ohne dass dafür individuelle Punkt-zu-Punkt-Schnittstellen aufgebaut werden. Einheitliche Datenmodelle, wie z.B. von der IDTA definiert, schaffen die Voraussetzung dafür, dass Informationen eindeutig interpretierbar bleiben, unabhängig davon, aus welchem System sie stammen oder in welchem Kontext sie genutzt werden.

Eng damit verbunden ist das Prinzip der Interoperabilität. Der Digitale Produktpass setzt voraus, dass Daten zwischen unterschiedlichen IT-Landschaften ausgetauscht werden können, ohne ihre semantische Bedeutung zu verlieren. In der Praxis betrifft das insbesondere die Integration von PLM-, ERP-, MES- oder Nachhaltigkeitssystemen sowie die Anbindung externer Datenquellen aus der Lieferkette. Interoperabilität ist dabei weniger eine technische Einzelentscheidung als vielmehr eine architektonische Leitlinie, die sich durch alle Ebenen der DPP-Umsetzung zieht.

Gleichzeitig stellt der Digitale Produktpass hohe Anforderungen an Zugriffs- und Berechtigungskonzepte. Nicht alle Informationen sind für jeden Akteur gleichermaßen bestimmt. Während bestimmte Daten öffentlich zugänglich sein können, müssen andere Informationen gezielt freigegeben oder geschützt werden, etwa aus Gründen des Know-how-Schutzes oder der regulatorischen Abgrenzung. Die ESPR betont daher ausdrücklich das Prinzip der Datensouveränität, wonach jeder beteiligte Akteur die Kontrolle über seine bereitgestellten Daten behält.

Aus technischer Sicht ergibt sich daraus die Notwendigkeit, den Datenaustausch nicht über zentrale Datensilos, sondern über föderierte Strukturen zu organisieren. Daten verbleiben dabei in den jeweiligen Quellsystemen oder Datenräumen und werden nur kontextbezogen bereitgestellt. Dieses Architekturprinzip ist eine wichtige Voraussetzung dafür, den Digitalen Produktpass skalierbar umzusetzen und gleichzeitig den unterschiedlichen Interessen der beteiligten Akteure gerecht zu werden.

Wie diese Prinzipien in konkrete technische Strukturen übersetzt werden können, zeigt sich insbesondere im Zusammenspiel von Datenräumen und digitalen Zwillingen. Im nächsten Abschnitt wird daher erläutert, welche Rolle Datenräume wie Manufacturing-X oder Catena-X beim Digitalen Produktpass spielen und wie sie den sicheren Datenaustausch in der Praxis ermöglichen.

Welche Rolle Datenräume beim Digitalen Produktpass spielen

Bisher haben wir gelernt, dass Datenräume ein zentrales architektonisches Element für die Umsetzung des Digitalen Produktpasses sind, da sie den kontrollierten, souveränen Austausch von Daten zwischen unabhängigen Akteuren ermöglichen. Im Unterschied zu klassischen Integrationsansätzen basieren Datenräume nicht auf zentralen Datenspeichern, sondern auf föderierten Strukturen, in denen Daten bei ihrem jeweiligen Eigentümer verbleiben und nur kontextbezogen geteilt werden.

Im Kontext des Digitalen Produktpasses bedeutet das, dass Produktinformationen nicht dauerhaft an eine zentrale Plattform übertragen werden müssen. Stattdessen werden sie über standardisierte Schnittstellen auffindbar gemacht und bei Bedarf bereitgestellt. Dieses Prinzip ist besonders relevant für komplexe Lieferketten, in denen mehrere Unternehmen unterschiedliche Teile der produktbezogenen Informationen verantworten und gleichzeitig ihre Datensouveränität wahren müssen.

Initiativen wie Manufacturing-X oder Catena-X zeigen, wie solche Datenräume in der Praxis aufgebaut werden können. Sie definieren gemeinsame Regeln für Identitäten, Zugriffsrechte, Verträge und technische Schnittstellen und schaffen damit die Voraussetzungen für einen interoperablen Datenaustausch über Unternehmensgrenzen hinweg. Für den Digitalen Produktpass fungieren diese Datenräume als infrastrukturelle Grundlage, über die Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammengeführt und nutzbar gemacht werden können.

Technisch gesehen übernehmen Datenräume dabei nicht die Funktion eines Produktpasses selbst. Sie stellen vielmehr den Rahmen für den Datenaustausch bereit, innerhalb dessen digitale Produktpässe umgesetzt werden können. Der Digitale Produktpass ist somit weniger als eigenständiges System zu verstehen, sondern als Anwendung oder Datenstruktur, die auf bestehenden Datenraum-Architekturen aufsetzt. Besonders relevant wird dieses Zusammenspiel dort, wo Produktdaten entlang des Lebenszyklus aktualisiert oder ergänzt werden müssen. Informationen aus Produktion, Nutzung, Wartung oder Recycling entstehen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und bei unterschiedlichen Akteuren in der Lieferkette. Datenräume ermöglichen es, diese verteilten Informationen logisch miteinander zu verknüpfen, ohne sie physisch zu zentralisieren.

Damit schaffen Datenräume eine wesentliche Voraussetzung für die Skalierbarkeit des Digitalen Produktpasses. Sie erlauben es, regulatorische Anforderungen, industrielle Standards und unternehmensspezifische Systeme miteinander zu verbinden. Wie diese Daten anschließend strukturiert und eindeutig beschrieben werden können, führt uns direkt zur Frage nach dem digitalen Zwilling und der Verwaltungsschale als technischem Umsetzungskonzept des Digitalen Produktpasses.

Wie der Digitale Produktpass über digitale Zwillinge und die Verwaltungsschale umgesetzt wird

Für die konkrete technische Umsetzung des Digitalen Produktpasses wird im industriellen Umfeld häufig auf das Konzept des digitalen Zwillings zurückgegriffen. Ziel ist es, physische Produkte eindeutig mit einer digitalen Repräsentation zu verknüpfen, in der relevante Informationen strukturiert, versioniert und maschinenlesbar bereitgestellt werden. Im Kontext von Industrie 4.0 hat sich hierfür insbesondere die Verwaltungsschale (Asset Administration Shell, AAS) als Referenzmodell etabliert.

Die Verwaltungsschale ist ein herstellerübergreifender und branchenneutraler Standard, der definiert, wie Informationen zu einem Asset beschrieben, strukturiert und über einheitliche Schnittstellen zugänglich gemacht werden. Jedes physische oder logische Asset, etwa ein Produkt, eine Baugruppe oder auch ein Softwaremodul, kann dabei über eine eigene Verwaltungsschale verfügen. Diese enthält Informationen zu Eigenschaften, Fähigkeiten und Zuständen des Assets und stellt sie in einer standardisierten Form bereit.

Für den Digitalen Produktpass bedeutet das, dass die im Pass vorgesehenen Informationen nicht als unstrukturierte Dokumente abgelegt werden, sondern als klar definierte Datenbausteine innerhalb der Verwaltungsschale. Diese Bausteine oder auch Teilmodelle genannt können unterschiedlichen Kategorien zugeordnet werden, etwa Produktstammdaten, Umweltinformationen oder lebenszyklusbezogene Angaben. Durch diese Struktur lassen sich Inhalte gezielt aktualisieren, erweitern oder für unterschiedliche Nutzergruppen freigeben, ohne den gesamten Produktpass neu aufsetzen zu müssen.

Ein wesentlicher Vorteil der Verwaltungsschale liegt in ihrer Interoperabilität. Sie ermöglicht den Austausch von Produktinformationen über System- und Unternehmensgrenzen hinweg, ohne dass alle Beteiligten dieselbe IT-Landschaft nutzen müssen. In Kombination mit Datenräumen kann die Verwaltungsschale so als technisches Bindeglied zwischen internen Systemen, Lieferkettenpartnern und externen Anwendungen dienen, die auf Daten aus dem Digitalen Produktpass zugreifen.

Damit wird deutlich, dass der Digitale Produktpass technisch weniger als monolithisches System zu verstehen ist, sondern als Zusammenspiel aus Standards, Datenmodellen und föderierten Infrastrukturen. Die Verwaltungsschale bildet dabei eine zentrale Komponente, um produktbezogene Informationen konsistent, maschinenlesbar und lebenszyklusorientiert bereitzustellen und so die Anforderungen der ESPR technisch umzusetzen.

Was Unternehmen bei der technischen Umsetzung des Digitalen Produktpasses jetzt beachten sollten

Auch wenn viele Detailanforderungen des Digitalen Produktpasses noch nicht final definiert sind, zeigt sich bereits heute, dass die größten Herausforderungen weniger in einzelnen Datenpunkten als in der zugrunde liegenden Daten- und Systemarchitektur liegen. Unternehmen, die den DPP ausschließlich als zusätzliche Compliance-Anforderung betrachten, laufen Gefahr, kurzfristige Insellösungen zu schaffen, die sich später nur mit hohem Aufwand skalieren oder erweitern lassen.

Sinnvoller ist es, den Digitalen Produktpass frühzeitig als strukturelles Datenkonzept zu verstehen. Bestehende Systeme wie ERP, PLM oder MES spielen dabei eine wichtige Rolle, etwa bei der Bereitstellung zentraler Produkt- und Stammdaten. In der praktischen Umsetzung zeigt sich jedoch, dass die Anforderungen des Digitalen Produktpasses über die klassische Systemlogik hinausgehen. Lebenszyklusübergreifende Informationen, externe Datenquellen und der souveräne Datenaustausch über Unternehmensgrenzen hinweg erfordern eine zusätzliche Orchestrierungsebene, in der Produkt- und Nachhaltigkeitsdaten konsolidiert, angereichert, versioniert und kontextualisiert werden. Standards, Datenräume und Konzepte wie die Verwaltungsschale bieten hierfür einen stabilen Rahmen, ersetzen diese Orchestrierungslogik jedoch nicht.

Gerade im Zusammenspiel mit Themen wie CO₂-Bilanzierung oder Kreislaufwirtschaft wird deutlich, dass der Digitale Produktpass kein isoliertes IT-Projekt ist. Er wirkt vielmehr als verbindendes Element zwischen Regulierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit und erfordert eine eigenständige Daten- und Prozessebene, die gezielt auf Produktlebenszyklen und regulatorische Anforderungen ausgerichtet ist. Unternehmen, die diese Zusammenhänge frühzeitig berücksichtigen, schaffen sich die notwendige Flexibilität, um auf zukünftige Anforderungen der ESPR reagieren zu können, ohne ihre technische Architektur grundlegend neu aufsetzen zu müssen.