Digitalen Produktpass strukturiert umsetzen

Mit greenable erfassen, strukturieren und veröffentlichen Sie produktbezogene Daten für den Digitalen Produktpass von Produkt- und Materialinformationen bis zu Nachhaltigkeitsdaten wie PCF und LCA.

Der Digitale Produktpass macht Produktdaten zur operativen Herausforderung

Produktdaten liegen
verteilt vor

Produkt-, Material- und Komponentendaten befinden sich häufig in ERP, PLM, Excel-Dateien oder einzelnen Fachabteilungen und sind nicht konsistent mit Nachhaltigkeitsdaten verknüpft.

Daten müssen aktuell und
nachvollziehbar bleiben

DPP-relevante Informationen ändern sich über den Produktlebenszyklus hinweg und müssen mit klarer Datenherkunft, Qualität und Versionierung gepflegt werden.

CO₂-Fußabdruck Bericht

Informationen müssen
abrufbar sein

Kunden, Partner und Plattformen benötigen strukturierte Produktinformationen, die sich gezielt bereitstellen lassen, nicht statisch in Excel oder PDF.

Mit greenable Digitale Produktpässe erzeugen und bereitstellen

greenable hilft Ihnen, DPP-relevante Produkt-, Material-, Lieferanten- und Nachhaltigkeitsdaten strukturiert zu erfassen, zentral zu verwalten und für Digitale Produktpässe bereitzustellen. So entsteht eine Lösung, mit der Sie produktbezogene Informationen nicht nur sammeln, sondern auch aktuell halten, prüfen und gezielt weitergeben können.

Erfassen Sie Produkt-, Material-, Komponenten-, Lieferanten- und Nachhaltigkeitsdaten strukturiert in einer zentralen Lösung:

  • Produkt- und Materialdaten zentral erfassen
  • Lieferanteninformationen und Nachweise einbinden
  • Nachhaltigkeitsdaten wie PCF und LCA ergänzen

Pflegen, prüfen und versionieren Sie DPP-relevante Informationen nachvollziehbar über Produkte, Varianten und Lieferketten hinweg:

  • Datenqualität und Herkunft nachvollziehen
  • Änderungen und Versionen dokumentieren
  • Informationen über Produkte und Komponenten verknüpfen

Stellen Sie strukturierte Produktinformationen als Digitalen Produktpass oder für Plattformen, Schnittstellen und Kundenanforderungen bereit:

  • DPP-relevante Informationen strukturiert ausgeben
  • Daten für Kunden, Partner oder Plattformen nutzbar machen
  • Grundlage für zukünftige regulatorische Anforderungen schaffen

Welche Daten im Digitalen Produktpass relevant werden können

Die konkreten Anforderungen hängen von Produktgruppe, Branche und regulatorischem Rahmen ab. greenable unterstützt Sie dabei, unterschiedliche Datenkategorien strukturiert abzubilden und für den Digitalen Produktpass nutzbar zu machen.

Produkt- und
Stammdaten

Produktname, Artikelnummer, Modell, Seriennummer, Herstellerinformationen, technische Merkmale und weitere Basisdaten.

CO₂-Fußabdruck

Material- und
Komponentendaten

Materialzusammensetzung, Komponenten, kritische Rohstoffe, Rezyklatanteile und Herkunftsinformationen.

CO₂-Fußabdruck berechnen

Nachhaltigkeits-
daten

Product Carbon Footprint/Environmental Footprint/LCA, Umweltwirkungen, Energieverbräuche und weitere ökologische Kennzahlen.

Untersuchung Gruppe

Lieferanten- und
Herkunftsdaten

Lieferanteninformationen, Nachweise, Zertifikate, Datenquellen und weitere Infos zur Lieferkette

Analyse

Zirkularitäts-
informationen

Informationen zu Reparatur, Wiederverwendung, Recyclingfähigkeit, Demontage und End-of-Life.

CO₂-Fußabdruck Daten

Dokumente und
Nachweise

Konformitätserklärungen, Prüfberichte, Zertifikate, Produktdokumentationen und weitere relevante Nachweise.

Funktionen für die strukturierte Umsetzung des Digitalen Produktpasses

greenable unterstützt den gesamten Prozess von der Datenerfassung bis zur Bereitstellung DPP-relevanter Informationen.

Flexible Datenmodelle für regulatorische Anforderungen

Unsere DPP-Software ermöglicht es, Produktinformationen strukturiert in Teilmodelle und Datenkategorien zu organisieren. Dadurch lassen sich sowohl bestehende Standards als auch neue regulatorische Anforderungen flexibel abbilden. Unternehmen können eigene Datenfelder definieren und regulatorisch relevante Informationen, beispielsweise für PPWR oder zukünftige Anforderungen aus der ESPR, direkt im Digitalen Produktpass verwalten.

Mehrwerte

  • Flexible Erweiterung von Produktdatenstrukturen
  • Abbildung regulatorischer Anforderungen wie PPWR oder ESPR
  • Strukturierte Verwaltung von Material-, Verpackungs- und Nachhaltigkeitsdaten

Lückenlose Versionierung von Produktdaten

Alle Änderungen an Produktdaten werden versioniert und nachvollziehbar dokumentiert. Dadurch lassen sich Änderungen an Materialdaten, Emissionswerten oder regulatorischen Angaben jederzeit historisch nachvollziehen.

Mehrwert

  • Auditfähigkeit
  • Compliance
  • Datenhistorie

Datenzugriff & Berechtigungen (API/Governance)

Legen Sie fest, welche Daten innerhalb Ihres Digitalen Produktpasses öffentlich, vertraulich oder nur für bestimmte Geschäftspartner zugänglich sind. Über rollenbasierte Berechtigungen und API-Schlüssel können Anwendungen und Partner gezielt auf definierte Datenbereiche zugreifen.

Mehrwert: 

  • Zugriffskontrolle
  • API-basierter Zugriff
  • Governance für sensible Daten

Lieferantenanfragen über Datenräume wie Catena-X

Unsere Plattform unterstützt den Austausch von Produkt- und Nachhaltigkeitsdaten über industrielle Datenräume. Anfragen zu PCF- oder Produktinformationen aus Netzwerken wie Catena-X können direkt verarbeitet und beantwortet werden.

Mehrwert:

  • Catena-X-Bezug (Rulebook-Konformität)
  • Lieferkettenintegration
  • automatisierter Datenaustausch

Relevant für regulierte Produktgruppen und komplexe Lieferketten

ESPR-priorisierte Produktgruppen

Textilien, Möbel, Matratzen, Reifen sowie Zwischenprodukte wie Eisen, Stahl und Aluminium stehen im ESPR-Arbeitsplan besonders im Fokus. Für diese Gruppen werden produktbezogene Daten zu Materialien, Kreislauffähigkeit, Umweltwirkungen und Nachweisen besonders relevant.

CO₂-Fußabdruck Maschinenbau

Maschinen- und Anlagenbau

Komplexe Produkte, lange Lebenszyklen und viele Komponenten machen strukturierte Produktdaten besonders relevant. greenable hilft, technische Informationen, Materialien, Nachhaltigkeitsdaten und Nachweise für Digitale Produktpässe nutzbar zu machen.

Kurbelwelle

Automotive

Automotive-Unternehmen stehen unter wachsendem Druck, produktbezogene Nachhaltigkeitsdaten entlang der Lieferkette bereitzustellen. greenable unterstützt bei PCF-, Material- und Produktdaten sowie beim Anschluss an Datenaustauschprozesse.

Das Ergebnis: Digitale Produktpässe ohne manuelle Datensilos

Mit greenable erstellen und verwalten Sie Digitale Produktpässe auf Basis strukturierter Produkt-, Material-, Lieferanten- und Nachhaltigkeitsdaten. So reduzieren Sie manuelle Abstimmung, halten Informationen aktuell und stellen DPP-relevante Daten konsistent für Kunden, Partner und Plattformen bereit.

Mit unserer DPP Software setzen wir auf starke Netzwerke

MEMBERDIGITAL-PRODUCT-PASSPORT.PRO

Digitale Produktpässe mit greenable umsetzen

Kontaktieren Sie unsere Experten für einen unverbindlichen Austausch!

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Produkt-, Material-, Lieferanten- und Nachhaltigkeitsdaten strukturiert erfassen, verwalten und als Digitalen Produktpass bereitstellen können.

Bild Gründer
Dr.-Ing. Patrick Kölsch

CEO & Co-Founder

Der DPP – Fragen & Antworten

Regulatorik, Begrifflichkeiten und Details zum DPP – finden Sie hier auf Ihre Fragen eine Antwort.

Was ist der DPP?

Der DPP ist ein digitales Abbild, das detaillierte Informationen über den gesamten Produktlebenszyklus eines Produktes enthält. Die Informationen sollen verständlich und vertrauenswürdig sein. Diese Daten beinhalten Materialien, Herstellungsprozesse, die Verwendung von Rohstoffen und auch die Möglichkeiten zur Wiederverwertung, so wie den CO2-Fußabdruck des Produktes.

Wann wird der DPP verpflichtend?

Die Einführung des Digitalen Produktpasses ist mit dem Inkrafttreten der ESPR für das Jahr 2027 verpflichtend. Die Europäische Union hat sich im Rahmen des Green Deals und Circular Economy Action Plan dazu verständigt, Maßnahmen zu ergreifen, um die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben.

Was besagt die neue Ökodesign-Verordnung (ESPR)?

Ziel ist es, den gesamten Lebenszyklus eines Produktes zu verlängern, Energie- und Ressourceneffizienz zu fördern und die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben, damit nachhaltigere Produkte zur Norm werden. Die Ökodesign-Verordnung ist eng mit den Zielen des Green Deal der EU verknüpft, der bis 2050 eine klimaneutrale Wirtschaft anstrebt. Ein wichtiger Bestandteil des Green Deal ist die Stärkung der Kreislaufwirtschaft, bei der Materialien und Ressourcen so lange wie möglich im Wirtschaftskreislauf gehalten werden.

Für welche Branchen wird der DPP verpflichtend?

Der DPP ist ein zentrales Element dieser Strategie und wird für über 31 Produktkategorien verpflichtend eingeführt. Darunter fallen insbesondere Batterien (Battery Regulation der EU), Textilien, Kunststoffe, Verpackungen, Möbel, Aluminium, Stahl und Elektronik. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie alle erforderlichen Daten zum Produkt bereitstellen und diese in den digitalen Produktpass integrieren.